Neue geldpolitische Spielregeln für alle

Christian Felber fordert in seinem Buch „Geld: Die neuen Spielregeln“ eine „demokratische Weiterentwicklung der Geldordnung“. Im heutigen Geldsystem sieht Felber eine „Bereicherungsquelle für wenige“, die durch eine gemeinwohlorientierte Alternative ersetzt werden soll.

Hierzu fordert Felber die Einrichtung basisdemokratischer Geldkonvente, eine Vollgeldreform, eine Verringerung von Zinsen und anderen Kapitalerträgen sowie den Einbezug ethischer Prinzipien in Kreditvergabeverfahren.

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1 Kommentar

  1. Peter Dahlinger

    Aus meiner Sicht müssen die Aufgaben des Staates, als Repräsentant des Gemeinwohls, nicht nur hervorgehoben sondern auch erfüllt werden. Damit ergibt sich ein komplett neuer Ansatz: Dem Staate wird alles Geld gegeben, das er zur Erfüllung der definierten Aufgaben benötigt. Beschaffung durch die jew. zuständige LandesBank. Dieses Geldvolumen ist unabhängig von den Geldströmen in der übrigen Volks- und Betriebswirtschaft. Es gibt keine Staatsbilanz mehr, die nach herkömmlichen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten erstellt wird. Es ist nur noch eine Bilanz der gestellten Aufgaben und deren Umsetzung zu bilanzieren. Der Staat als Auftraggeber und der jew. ausführende Unternehmer als Auftragnehmer. Die Regelungen im nationalen und internationalen "Finanzmarkt" bleiben davon unberührt, sind allerdings wie bei anderen Initiativen beschrieben schlicht zu begrenzen oder gar abzuschaffen. - Dies in aller Kürze.

    4 JAHREN AGO | Antworten

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